Hagen Rether - Liebe

Hagen Rether - Liebe
23.05.2020 – 24.09.2021
Foto: Klaus Reinelt Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftli­chen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so... weiterlesen
Tickets ab 15,90 €

Termine

Orte Datum
Moers
ENNI Eventhalle
Sa. 23.05.2020 20:00 Uhr Tickets ab 31,10 €
Wissen
kulturWERKwissen
So. 24.05.2020 18:00 Uhr Tickets ab 19,50 €
Kaarst
Albert-Einstein-Forum
Fr. 11.09.2020 20:00 Uhr Tickets ab 30,10 €
Braunschweig
Kulturzentrum Brunsviga
Sa. 12.09.2020 20:00 Uhr Tickets ab 30,00 €
Emsdetten
Stroetmanns Fabrik
Fr. 18.09.2020 19:30 Uhr Tickets ab 22,60 €
Cloppenburg
Stadthalle Cloppenburg
Sa. 19.09.2020 19:30 Uhr Tickets ab 25,90 €
Limburgerhof
Kleine Komödie Limburgerhof
Sa. 26.09.2020 20:00 Uhr Tickets ab 20,30 €
Weinheim
Stadthalle Weinheim
Sa. 24.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 15,90 €
Hannover
Theater am Aegi
Mi. 28.10.2020 20:00 Uhr Tickets ab 24,50 €
Essen
UNESCO-Welterbe Zollverein
Do. 05.11.2020 20:00 Uhr Tickets ab 20,50 €
Verden
Stadthalle Verden
Fr. 20.11.2020 19:30 Uhr Tickets ab 25,90 €
Karlsruhe
Tollhaus Kulturzentrum e.V.
Fr. 04.12.2020 20:00 Uhr Tickets ab 26,70 €
Aurich
Stadthalle Aurich
Mo. 07.12.2020 19:30 Uhr Tickets ab 27,00 €
Hildesheim
Audimax der Universität Hildesheim
Fr. 22.01.2021 19:30 Uhr Tickets ab 25,90 €
Peine
Stadttheater Peiner Festsäle
Sa. 23.01.2021 19:30 Uhr Tickets ab 23,40 €
Meppen
Theater Meppen
So. 24.01.2021 18:00 Uhr Tickets ab 25,90 €
Oelde
Thomas-Morus-Gymnasium
Fr. 26.02.2021 19:30 Uhr Tickets ab 25,90 €
Osterode am Harz
Stadthalle Osterode
So. 28.02.2021 18:00 Uhr Tickets ab 23,40 €
Oldenburg
Weser-Ems-Hallen
Fr. 05.03.2021 19:30 Uhr Tickets ab 21,40 €
Pforzheim
Kulturhaus Osterfeld
Sa. 13.03.2021 20:00 Uhr Tickets ab 27,00 €
Fulda
Orangerie Fulda
Fr. 16.04.2021 20:00 Uhr Tickets ab 32,20 €
Lüneburg
Kulturforum Lüneburg
Fr. 24.09.2021 20:00 Uhr Tickets ab 23,40 €

Event-Info

Foto: Klaus Reinelt

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftli­chen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die System­fragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben.

Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufrieden­heit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben.

LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.

Event-Info

Foto: Klaus Reinelt

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftli­chen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die System­fragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben.

Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufrieden­heit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben.

LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.