"Lass uns verschwinden!" - Kreuzgangspiele extra

"Lass uns verschwinden!" - Kreuzgangspiele extra
12.11.2021 – 19.11.2021
Theaterperformance über das Erinnern und das Vergessen „Lass uns verschwinden!“ ist eine Spurensuche, die in den schwankenden Raum eindringt, in dem Subjektivität und Fakten verschwimmen: Anhand der realen Biografien ausgewählter jüdischer... weiterlesen
Tickets ab 24,60 €

Termine in Feuchtwangen, Stadthalle Kasten

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November 2021

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Event-Info

Theaterperformance über das Erinnern und das Vergessen

„Lass uns verschwinden!“ ist eine Spurensuche, die in den schwankenden Raum eindringt, in dem Subjektivität und Fakten verschwimmen: Anhand der realen Biografien ausgewählter jüdischer Persönlichkeiten soll ein Kosmos der Erinnerung geschaffen werden. Die Basis für diesen Erinnerungsraum bilden objektive Recherchen, wissenschaftlich, historisch, neutral. Zugleich sollen die Lebensumstände, die Schicksale, der Alltag greifbar werden – wir tauchen ein in die unzähligen Schichten des Raumes, zunächst scheinbar objektiv und deutlich, werden die Sachverhalte zunehmend emotional und subjektiv. Das Bild verwischt. Je mehr die Erinnerungen im Laufe des Abends verblassen, je stärker das Störgeräusch des Vergessens wird, desto freier ist der poetische Zugriff. Der Vorgang des Erinnerns ist ein körperlicher, performativer, der sich auf ganz unterschiedliche Weise auf der Bühne ausdrückt: mit Sprache, mit Gestik, mit Tanz und Bewegung, mit Stillstand und Ruhe. Die Fäden der Geschichten werden aufgenommen, verknüpft, fallen gelassen, neu aufgenommen…sie verlieren sich und leben in anderen Geschichten fort. In der Performance „Lass uns verschwinden!“ wird deutlich, dass Erinnerung und Geschichte nicht eindimensional und chronologisch ist, sondern sich immer in vielen Schichten innerhalb eines unendlichen Gedankenkosmos manifestiert, der so mannigfaltig ist wie die Menschen, wir alle, die wir erleben, erinnern, weitergeben und vergessen.

Das Publikum ist aufgefordert, sich an diesem Prozess zu beteiligen: Dieses Sich-Gedanken-Machen schafft Offenheit und emotionale Bindung, und hat die Kraft die noch immer bestehenden Geistesgrenzen zwischen „uns Deutschen“ und „den Juden“ einzureißen.

Regie und Foto: Alexander Ourth

Kreuzgangspiele extra-Abo und freier Verkauf

Premiere: 12. November 2021, 20 Uhr, Stadthalle Kasten
Weitere Vorstellungen:
Samstag, 13. November 2021, 20 Uhr, Stadthalle Kasten
Sonntag, 14. November 2021, 20 Uhr, Stadthalle Kasten
Dienstag, 16. November 2021, 10.30 Uhr, Stadthalle Kasten
Mittwoch, 17. November 2021, 10.30 Uhr, Stadthalle Kasten
Donnerstag, 18. November 2021, 10.30 Uhr, Stadthalle Kasten
Donnerstag, 18. November 2021, 20 Uhr, Stadthalle Kasten
Freitag, 19. November 2021, 20 Uhr, Stadthalle Kasten

Event-Info

Theaterperformance über das Erinnern und das Vergessen

„Lass uns verschwinden!“ ist eine Spurensuche, die in den schwankenden Raum eindringt, in dem Subjektivität und Fakten verschwimmen: Anhand der realen Biografien ausgewählter jüdischer Persönlichkeiten soll ein Kosmos der Erinnerung geschaffen werden. Die Basis für diesen Erinnerungsraum bilden objektive Recherchen, wissenschaftlich, historisch, neutral. Zugleich sollen die Lebensumstände, die Schicksale, der Alltag greifbar werden – wir tauchen ein in die unzähligen Schichten des Raumes, zunächst scheinbar objektiv und deutlich, werden die Sachverhalte zunehmend emotional und subjektiv. Das Bild verwischt. Je mehr die Erinnerungen im Laufe des Abends verblassen, je stärker das Störgeräusch des Vergessens wird, desto freier ist der poetische Zugriff. Der Vorgang des Erinnerns ist ein körperlicher, performativer, der sich auf ganz unterschiedliche Weise auf der Bühne ausdrückt: mit Sprache, mit Gestik, mit Tanz und Bewegung, mit Stillstand und Ruhe. Die Fäden der Geschichten werden aufgenommen, verknüpft, fallen gelassen, neu aufgenommen…sie verlieren sich und leben in anderen Geschichten fort. In der Performance „Lass uns verschwinden!“ wird deutlich, dass Erinnerung und Geschichte nicht eindimensional und chronologisch ist, sondern sich immer in vielen Schichten innerhalb eines unendlichen Gedankenkosmos manifestiert, der so mannigfaltig ist wie die Menschen, wir alle, die wir erleben, erinnern, weitergeben und vergessen.

Das Publikum ist aufgefordert, sich an diesem Prozess zu beteiligen: Dieses Sich-Gedanken-Machen schafft Offenheit und emotionale Bindung, und hat die Kraft die noch immer bestehenden Geistesgrenzen zwischen „uns Deutschen“ und „den Juden“ einzureißen.

Regie und Foto: Alexander Ourth

Kreuzgangspiele extra-Abo und freier Verkauf

Premiere: 12. November 2021, 20 Uhr, Stadthalle Kasten
Weitere Vorstellungen:
Samstag, 13. November 2021, 20 Uhr, Stadthalle Kasten
Sonntag, 14. November 2021, 20 Uhr, Stadthalle Kasten
Dienstag, 16. November 2021, 10.30 Uhr, Stadthalle Kasten
Mittwoch, 17. November 2021, 10.30 Uhr, Stadthalle Kasten
Donnerstag, 18. November 2021, 10.30 Uhr, Stadthalle Kasten
Donnerstag, 18. November 2021, 20 Uhr, Stadthalle Kasten
Freitag, 19. November 2021, 20 Uhr, Stadthalle Kasten