Abschlusskonzert: Ensemble-Musik Avantgarde & Tradition

Abschlusskonzert: Ensemble-Musik Avantgarde & Tradition
am 25.09.2022
WICHTIGER HINWEIS: Bitte Informieren Sie sich kurzfristig über unsere geltenden Hygienebestimmungen, da es immer wieder zu Änderungen kommen kann. Die aktuellen Regeln finden Sie hier: https://www.ufafabrik.de/de/19429/hygieneregeln-im-veranstaltungsbetrieb.html F... weiterlesen
Tickets ab 17,90 €

Termine

Orte Datum
Berlin
ufaFabrik
So. 25.09.2022 19:00 Uhr Tickets ab 17,90 €

Event-Info

WICHTIGER HINWEIS:
Bitte Informieren Sie sich kurzfristig über unsere geltenden Hygienebestimmungen, da es immer wieder zu Änderungen kommen kann. Die aktuellen Regeln finden Sie hier: https://www.ufafabrik.de/de/19429/hygieneregeln-im-veranstaltungsbetrieb.html


Für Hörgeschädigte, die über ein dafür geeignetes Hörgerät verfügen, bieten wir eine begrenzte Anzahl von mobilen Induktionssschlingen an – nur reservierbar in der ufaFabrik Tel. 030 755030.

Programm:
1. „Pungryujae“ von Yoon Hye-jin
2. Instrumentalsuite Julpungryu

Es spielt das Ensemble Jeong Ga Ak Hoe, Seoul

Für die Gelehrten im alten Korea war die Musik, die man Pungryu nennt, was vielleicht mit „Aufgehen in Poesie“ zu übersetzen wäre, eine geistige Übung. Man versenkte sich mit höchster Aufmerksamkeit in die feinen Verästelungen jener überlieferten 9-14-teiligen Musik, die man unter den Namen Yeongsanhoesang oder Julpungryu kannte, und die im allerfrühesten Ursprung ein buddhistischer Gesang aus dem 14. Jahrhundert war. Die koreanische Musik entwickelte sich nicht durch immer neue Erfindungen, sondern um verbessernde Rekonstruktionen.
Im Pungryubang – im Pungryu-Zimmer – ergötzte man sich am heterophonen Zusammenklang der Instrumente, die sich klang- und lautstärkemäßig stark voneinander unterschieden und die Hauptmelodie jeweils in ihrer typischen, aus ihren sorgfältig beobachteten Möglichkeiten erwachsenen Spielweise und Figuration umspielten und so eine innerlich bewegte Welt aus Klang schufen. Es waren auch die mäßigenden, ordnenden und versöhnenden Aspekte der konfuzianischen Staatsphilosophie, die die Spieler*innen sich beim Musizieren vergegenwärtigten.
Die Instrumente sind: Die 12-saitige bundlose Wölbbrettzither Gayageum, die 6-saitige Wölbbrettzither mit Bünden Geomun’go, die Bambusquerflöte Daegeum, die Bambusoboe Sepiri, die Spießgeige Haegeum, die Bambus-Längsflöte Danso und die Sanduhrtrommel Janggu.

Die Komponistin Yoon Hye-jin – eine der ganz wenigen Komponist*innen, die eine zeitgenössische koreanische Musik unter Vermeidung westlicher Tonalität zu schaffen anstreben – hat zusammen mit dem Ensemble Jeong ga Ak Hoe während der Corona-Zeit eine ebenfalls spirituelle Erfahrung mit dem natürlichen Klang von Instrumenten und menschlichen Stimmen und der Resonanz im Raum entwickelt, die unter dem Titel „Pungryujae“ das Abschlußkonzert unseres Festival einleitet.

Das Jeong-Ga-Ak-Hoe-Festival wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds

Event-Info

WICHTIGER HINWEIS:
Bitte Informieren Sie sich kurzfristig über unsere geltenden Hygienebestimmungen, da es immer wieder zu Änderungen kommen kann. Die aktuellen Regeln finden Sie hier: https://www.ufafabrik.de/de/19429/hygieneregeln-im-veranstaltungsbetrieb.html


Für Hörgeschädigte, die über ein dafür geeignetes Hörgerät verfügen, bieten wir eine begrenzte Anzahl von mobilen Induktionssschlingen an – nur reservierbar in der ufaFabrik Tel. 030 755030.

Programm:
1. „Pungryujae“ von Yoon Hye-jin
2. Instrumentalsuite Julpungryu

Es spielt das Ensemble Jeong Ga Ak Hoe, Seoul

Für die Gelehrten im alten Korea war die Musik, die man Pungryu nennt, was vielleicht mit „Aufgehen in Poesie“ zu übersetzen wäre, eine geistige Übung. Man versenkte sich mit höchster Aufmerksamkeit in die feinen Verästelungen jener überlieferten 9-14-teiligen Musik, die man unter den Namen Yeongsanhoesang oder Julpungryu kannte, und die im allerfrühesten Ursprung ein buddhistischer Gesang aus dem 14. Jahrhundert war. Die koreanische Musik entwickelte sich nicht durch immer neue Erfindungen, sondern um verbessernde Rekonstruktionen.
Im Pungryubang – im Pungryu-Zimmer – ergötzte man sich am heterophonen Zusammenklang der Instrumente, die sich klang- und lautstärkemäßig stark voneinander unterschieden und die Hauptmelodie jeweils in ihrer typischen, aus ihren sorgfältig beobachteten Möglichkeiten erwachsenen Spielweise und Figuration umspielten und so eine innerlich bewegte Welt aus Klang schufen. Es waren auch die mäßigenden, ordnenden und versöhnenden Aspekte der konfuzianischen Staatsphilosophie, die die Spieler*innen sich beim Musizieren vergegenwärtigten.
Die Instrumente sind: Die 12-saitige bundlose Wölbbrettzither Gayageum, die 6-saitige Wölbbrettzither mit Bünden Geomun’go, die Bambusquerflöte Daegeum, die Bambusoboe Sepiri, die Spießgeige Haegeum, die Bambus-Längsflöte Danso und die Sanduhrtrommel Janggu.

Die Komponistin Yoon Hye-jin – eine der ganz wenigen Komponist*innen, die eine zeitgenössische koreanische Musik unter Vermeidung westlicher Tonalität zu schaffen anstreben – hat zusammen mit dem Ensemble Jeong ga Ak Hoe während der Corona-Zeit eine ebenfalls spirituelle Erfahrung mit dem natürlichen Klang von Instrumenten und menschlichen Stimmen und der Resonanz im Raum entwickelt, die unter dem Titel „Pungryujae“ das Abschlußkonzert unseres Festival einleitet.

Das Jeong-Ga-Ak-Hoe-Festival wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds