2 | Festkonzert: Schütz & Gabrieli

2 | Festkonzert: Schütz & Gabrieli
am 08.10.2022
Mehrchörige und klanggewaltige Werke aus Giovanni Gabrieli: Symphoniae Sacrae liber secundus Heinrich Schütz: Psalmen Davids Höchster Hörgenuss ist garantiert, wenn Vox Luminis im großbesetzten Festkonzert aufspielt! Zu Schütz´ Geburtstag... weiterlesen
Tickets ab 6,50 €

Termine

Orte Datum
Gera
St. Johanniskirche Gera
Sa. 08.10.2022 20:00 Uhr Tickets ab 6,50 €

Event-Info

Mehrchörige und klanggewaltige Werke aus
Giovanni Gabrieli: Symphoniae Sacrae liber secundus
Heinrich Schütz: Psalmen Davids

Höchster Hörgenuss ist garantiert, wenn Vox Luminis im großbesetzten Festkonzert aufspielt! Zu Schütz´ Geburtstag am 8. Oktober ist die klingende Vereinigung des einstigen Schülers mit seinem Lehrer Gabrieli zu erleben. – Venedig mit seinem Markusdom scheint auf, und man kann die musikalische Pracht erahnen, die Schütz als jungen Mann dort tief beeindruckte.

400 bis 350 Jahre alt ist die geistliche Musik von Schütz. Es ist Musik einer Zeit allgegenwärtiger Pestepidemien und jahrzehntelanger Kriege, die das kulturelle Leben fast ganz zum Erliegen brachten. Doch es ist ebenso eine Musik voller Festlichkeit, Glanz und nicht zuletzt einer ungebrochenen Lebenszugewandtheit. Schütz machte die in Venedig bereits verbreitete Mehrchörigkeit in Deutschland populär und legte dabei Wert auf einen „stile recitativo“, bei dem „die Worte von den Sängern verständlich recitirt und vernommen werden mögen“, denn andernfalls entstünde „eine sehr unangenehme Harmoney“ und ein „Fliegenkrieg“. Mehrchörigkeit verband sich für ihn ebenso wie für seinen venezianischen Lehrer Giovanni Gabrieli insbesondere mit der Funktion „Festmusik“. – Und so scheint anlässlich des Festkonzerts am Schütz-Geburtstag die klingende Vereinigung von Lehrer und Schüler mehr als angemessen.

Event-Info

Mehrchörige und klanggewaltige Werke aus
Giovanni Gabrieli: Symphoniae Sacrae liber secundus
Heinrich Schütz: Psalmen Davids

Höchster Hörgenuss ist garantiert, wenn Vox Luminis im großbesetzten Festkonzert aufspielt! Zu Schütz´ Geburtstag am 8. Oktober ist die klingende Vereinigung des einstigen Schülers mit seinem Lehrer Gabrieli zu erleben. – Venedig mit seinem Markusdom scheint auf, und man kann die musikalische Pracht erahnen, die Schütz als jungen Mann dort tief beeindruckte.

400 bis 350 Jahre alt ist die geistliche Musik von Schütz. Es ist Musik einer Zeit allgegenwärtiger Pestepidemien und jahrzehntelanger Kriege, die das kulturelle Leben fast ganz zum Erliegen brachten. Doch es ist ebenso eine Musik voller Festlichkeit, Glanz und nicht zuletzt einer ungebrochenen Lebenszugewandtheit. Schütz machte die in Venedig bereits verbreitete Mehrchörigkeit in Deutschland populär und legte dabei Wert auf einen „stile recitativo“, bei dem „die Worte von den Sängern verständlich recitirt und vernommen werden mögen“, denn andernfalls entstünde „eine sehr unangenehme Harmoney“ und ein „Fliegenkrieg“. Mehrchörigkeit verband sich für ihn ebenso wie für seinen venezianischen Lehrer Giovanni Gabrieli insbesondere mit der Funktion „Festmusik“. – Und so scheint anlässlich des Festkonzerts am Schütz-Geburtstag die klingende Vereinigung von Lehrer und Schüler mehr als angemessen.